Atemmedialität nach Renate Kasper
Die 7 Atemräume
Atem ermöglichen. Bewusstsein vertiefen. Körper, Innenwelt, Hellsinne und geistige Wahrnehmung miteinander verbinden.
Ich lehre dich, wie du über deinen Körper, bewusste Wahrnehmung und den natürlich fließenden Atem deine Hellsinne trainieren und dadurch die Verbindung zu dir selbst und zur geistigen Welt stärken kannst. Ich bin Begründerin der Atemmedialität.
Mein besonderer Zugang
Atemmedialität
Atemmedialität ist ein ganzheitlicher Ansatz. Sie verbindet Körper, natürlichen Atem und Innenwelt mit der Schulung der Hellsinne und der Wahrnehmung der geistigen Welt. Der Körper bildet dabei eine wichtige Grundlage, ist aber nicht der alleinige Fokus. Über spezielle Impulse und Intentionen kann Raum entstehen – und der Atem darauf natürlich antworten.
Grundprinzip
Atem ermöglichen – nicht lenken
Statt deinem Körper die Anweisung zu geben, an einen bestimmten Ort zu atmen, bereite ich ihn über spezielle Impulse und Intentionen vor. Wenn ein Atemraum zugänglicher wird, kann der Atem ohne willentliches Zutun folgen.
Diese spontane Reaktion wird zum Zugang zu deinem Körper, deiner Innenwelt und deiner feinen Wahrnehmung. In meiner Arbeit unterstütze ich dich dabei, Körperempfindungen, Emotionen, Gedanken, intuitive Impulse und mediale Wahrnehmungen bewusster voneinander zu unterscheiden.
Was sich für dich verändern kann
Was dir die 7 Atemräume ermöglichen
Die 7 Atemräume unterstützen dich auf körperlicher, emotionaler, energetischer und medialer Ebene. Spannungen und emotionaler Ballast können sich leichter lösen, während mehr Ruhe, Stabilität und Gelassenheit entstehen dürfen. Gleichzeitig entwickelst du ein feineres Gespür für deine Lebensenergie, deine Hellsinne und deine Verbindung zur geistigen Welt.
Ballast leichter loslassen
Du kannst Spannungen und belastende innere Reaktionen früher wahrnehmen und ihnen achtsam Raum zur Veränderung geben.
Ruhe und Stabilität finden
Die Verbindung mit deinem Körper kann dich dabei unterstützen, dich sicherer, gelassener und stärker in dir verankert zu fühlen.
Lebensenergie bewusster spüren
Du entwickelst ein feineres Gespür für deine Kraft, deine Bedürfnisse und die leisen Impulse deiner intuitiven Wahrnehmung.
Eine Landkarte der Wahrnehmung
Die 7 Atemräume im Überblick
Die Atemräume sind keine Orte, in die der Atem geschickt werden muss. Über spezielle Impulse und Intentionen kann ein Raum zugänglicher werden – der Atem zeigt anschließend, was möglich geworden ist.
Unterster Atemraum
Unterbewusstes
Unter den Füßen, Erde und Wurzeln. Symbolisch führt dieser Raum in die Tiefe – zu Prägungen, Mustern und dem, was nicht immer bewusst zugänglich ist.
Unterbewusstsein · tiefe Muster · Prägungen · Loslassen
Unterer Atemraum
Körper und Basis
Füße, Beine und Becken bis zum Nabel. Dieser Raum richtet die Aufmerksamkeit auf Halt, Boden und unmittelbares Körpererleben.
Erdung · Urvertrauen · Kraft · Stabilität · Vitalität
Übung: Becken und Beine in Bewegung bringen
Setze dich auf die vordere Hälfte eines stabilen Stuhls. Beide Füße stehen gut auf dem Boden. Bewege dein Becken ganz langsam etwas nach vorne und wieder zurück. Der Oberkörper darf der kleinen Bewegung folgen.
Finde danach eine angenehme mittlere Position und streiche mit den Händen langsam über die Außenseiten deiner Oberschenkel bis zu den Knien. Wiederhole dies einige Male. Lass anschließend die Hände entspannt liegen und werde still.
- Wie erlebst du jetzt Beine, Becken und Unterbauch?
- Ist irgendwo mehr Wärme, Kraft oder Lebendigkeit entstanden?
- Wo fühlst du dich getragen?
- Wie antwortet dein Atem, ohne dass du etwas mit ihm machst?
Mittlerer Atemraum
Mitte und Ich
Nabel bis Brustbeinspitze, Flanken und Zwerchfell. Hier wird spürbar, wie wir uns selbst in unserer Mitte erleben.
Selbstwert · Selbstbewusstsein · Balance · Sicherheit · Gelassenheit
Übung: Der Mitte mehr Beweglichkeit geben
Setze oder stelle dich aufrecht hin. Lege deine Hände seitlich an die unteren Rippen. Neige deinen Oberkörper langsam ein kleines Stück nach rechts und kehre zur Mitte zurück. Wiederhole die Bewegung nach links.
Drehe danach den Oberkörper behutsam nach rechts und wieder zurück, anschließend nach links. Becken und Beine bleiben möglichst ruhig. Komme wieder in deine Mitte und löse die Hände vom Körper.
- Wie fühlen sich Flanken und der Bereich unter dem Brustbein an?
- Ist deine Mitte deutlicher wahrnehmbar?
- Entsteht mehr Raum, Stabilität oder Gelassenheit?
- Wie reagiert der Atem von selbst?
Oberer Atemraum
Ausdruck und Kontakt
Brustkorb, Schultern, Arme, Hals und Kopf. Dieser Atemraum steht für die Bewegung nach außen: Kommunikation, Stimme, Kreativität, Sichtbarkeit und Kontakt.
Kommunikation · Kreativität · Ausdruck · Kontakt zur Außenwelt
Übung: Raum für Stimme und Ausdruck
Setze oder stelle dich bequem hin. Lasse deine Arme locker hängen. Führe beide Arme langsam seitlich etwas nach außen und wieder zurück. Öffne dabei nur so weit, wie es angenehm ist. Wiederhole die Bewegung zwei- oder dreimal.
Kreise danach die Schultern sanft nach hinten. Bewege zum Abschluss den Unterkiefer ein wenig und lasse mit geschlossenem Mund für einen Moment einen leisen, entspannten Summton entstehen. Der Ton darf kurz und mühelos sein. Werde anschließend still.
- Wie fühlen sich Brustkorb, Schultern, Hals und Gesicht an?
- Hat sich deine Stimme oder dein Bedürfnis nach Ausdruck verändert?
- Möchte eine Bewegung, ein Ton oder ein Wort entstehen?
- Was tut der Atem von selbst?
Oberster Atemraum
Anbindung
Der Raum über dem Kopf, Scheitel und Lichtkanal – als symbolischer Raum der Verbindung nach oben. Hier beginnt die ausdrücklich spirituell-mediale Ebene des Modells.
Es geht nicht darum, jeden Gedanken als Botschaft zu deuten, sondern Körperempfindung, Emotion, Gedanke, Intuition und mediale Wahrnehmung voneinander zu unterscheiden.
Intuition · Inspiration · Führung · Bewusstsein · Anbindung
Sechster Atemraum
Gesamter Innenraum 1–3
Der sechste Atemraum umfasst den gesamten Innenraum der Atemräume 1 bis 3. Die einzelnen Bereiche werden nicht mehr getrennt betrachtet, sondern als zusammenhängender innerer Raum erlebt.
Sammlung · Zentrierung · Integration · inneres Spüren
Siebter Atemraum
Alle 1–6 zusammen
Der siebte Atemraum umschließt alle vorherigen Räume. Er steht für das Erleben von Ganzheit: Tiefe, Körper, Mitte, Ausdruck, Anbindung und Innenraum dürfen gleichzeitig wahrgenommen werden.
Ganzheit · Einheit · Verbundenheit · Präsenz · Bewusstsein
Praxis
So arbeite ich mit Atemmedialität
Die 7 Atemräume geben Orientierung. Der Atem bleibt dabei frei und wird nicht willentlich gesteuert.
Den Atem beobachten, ohne ihn zu verändern.
Spezielle Impulse und Intentionen schaffen Bedingungen, in denen sich Raum öffnen kann.
Den Atem folgen lassen und wahrnehmen, was spontan geschieht.
Körperempfindungen, Emotionen, Gedanken, intuitive Impulse und mediale Wahrnehmungen unterscheiden.
Die Veränderung im gesamten Innenraum und Erleben beobachten.
Wenn der Körper Raum freigibt, darf der Atem antworten. Diese natürliche Antwort wird zur Brücke zwischen Körper, Innenwelt und feiner Wahrnehmung.